Zeitlupe (Slow-Motion)

Slow-Motion (Slomo), oder Zeitlupe, ist eine in der Filmproduktion angewandte Methode, die Bewegungsabläufe verlangsamt darstellen kann. Indem die Bildfrequenz bei der Aufnahme erhöht und der Film anschließend in normaler Geschwindigkeit abgespielt wird, wirkt es, als laufe der Film langsamer ab. Extreme Zeitlupenaufnahmen können mit speziellen Hochgeschwindigkeits-Kameras realisiert werden.

Im Rahmen von Sportübertragungen ist Slow-Motion bei entscheidenden Toren und Zieleinläufen längst Standard – und auch Unternehmensfilme können vom Zeitlupenverfahren profitieren. Mal ist sein Einsatz Stilelement, mal absolute Notwendigkeit, z.B. um Produktionsprozesse oder Funktionsweisen filmisch festzuhalten, die für das menschliche Auge zu schnell sind. Die Aufmerksamkeit des Zuschauers kann gezielt auf ein Produkt, einen Arbeitsschritt oder ein anderes Detail gerichtet werden, welches ohne die verlangsamte Darstellung möglicherweise übersehen wird.

Das Gegenteil der Zeitlupe ist der Zeitraffer, der eine Methode zur Beschleunigung von Bewegungsabläufen darstellt.