Timecode

Film braucht Bezugsgrößen, um beispielsweise Sequenzen zu finden, zu ordnen, auszutauschen oder im Schnitt Ton und Bild synchron anzulegen. Allein schon bei der Besprechung von Filmen, wäre es müßig zu erklären, welche Szenen man meint: „Das ist die Szene wo er zur Tür hereinkommt, aber nicht am Anfang, sondern nachdem er zu seinem Bürostuhl gegangen ist.“ Das Chaos wäre vorprogrammiert.

Dafür gibt es den Timecode (Abkürzung TC), der als digitales Signal auf die Austastlücke aufgezeichnet wird. Er stellt sich als eine Zahlenfolge dar, die sich aus der Angabe Stunde, Minute, Sekunde und Bild/Frame zusammensetzt. Somit ermöglicht er das schnelle Suchen und Bestimmen von Sequenzen.

Beispiel: TC 01:12:23:07 – Timecode bei Stunde 1, Minute 12, Sekunde 23 und Bild 7.

Der Timecode ist unabdingbare Grundlage für die Filmproduktion.  Er kann bei Bedarf auch im Bild sichtbar gemacht werden, - im Fachjargon spricht man von „TC im Bild“-  so dass zum Beispiel bei Filmbesprechungen und Abnahmen eine visuelle Referenz zur Verfügung steht.