Konzeption

Nach dem Briefing gehen die Kreativen vom Film ans Werk. Ideen werden entwickelt, manche nennen es „Brainstorming“ – Gedankensturm oder Ideenschmiede. Denn erfolgreiche Filme sind keine Kopie, sondern Einzelstücke, die genau das widerspiegeln, was auch Sie als Unternehmen so einzigartig macht. Wie sind Sie? Historisch geprägt, innovativ, flippig, bunt, konservativ, humorvoll, seriös. Genau diesen Spirit sollte auch der Film widerspiegeln.

In einem Konzept werden die Eckdaten zusammengefasst und die daraus resultierende Idee vorgestellt. Häufig im Fließtext geschrieben, beschreibt das Konzept den Film, mit welchen filmischen und stilistischen Mitteln der Film arbeitet, wie seine Dramaturgie aufgebaut ist, wie und in welchem Umfang Kommentare oder Dialoge einfließen. Das Konzept umfasst in der Regel zwei bis vier Seiten. Sie sollten dadurch einen Eindruck erhalten, wie ihr späterer Film aussehen könnte.

Das Storyboard ist eine Unterstützung von beschriebenen Filmsequenzen mit handgezeichneten Skizzen. Diese Zeichnungen sind erforderlich, wenn es um komplexe Bildkompositionen geht oder um fiktionale Motive. Beispiel hierfür sind Kombinationen von Realbild mit Grafiken oder Animationen, technische Animationen, die sichtbar machen, was dem menschlichen Auge verborgen ist. Das dient der Visualisierung und der Sicherheit in Verständigung und Verständnis.

Die Konzeptionsphase sollte durch weitere Gespräche vertieft werden. Fragen Sie sich, ob Sie richtig verstanden wurden, ob Sie sich im Konzept wiederfinden und, ob Sie neue Seiten von sich entdecken. Wenn es mit der Filmidee gelingt, Sie zu überraschen und auf Sie spannend zu wirken, hat das Konzept die Güte für einen erfolgreichen Film.

Ein Konzept zu lesen, bedarf hoher visueller Vorstellungskraft. Lassen Sie sich unterstützen und das Konzept erklären und erläutern. Dazu sollte eine Filmproduktion das Konzept persönlich vorstellen und geplante Bilder detaillierter beschreiben.