Versicherungen

Eine professionelle Filmproduktion verfügt über eine Filmproduktionshaftpflicht. Sie sichert mögliche Schäden ab, die bei Produktionsarbeiten gegenüber Dritten verursacht werden. Bei aufwendigen Produktionen und Dreharbeiten mit Schauspielern können darüber hinaus zum Beispiel eine Drehausfall- oder Schlechtwetterversicherung abgeschlossen werden.

Folgend ein Auszug aus der Bandbreite der Sonderrisiken bei Film und TV:

Produktionshaftpflicht: Sie gilt für Schäden, die bei Produktionsarbeiten gegenüber Dritten verursacht werden.

Filmmaterial-Versicherung: Beim Dreh können Filmmaterial oder Datenträger beschädigt werden oder verloren gehen. Das kann bedeuten, dass Reparatur- oder Wiederbeschaffungskosten anfallen, schlimmer noch Nach- oder Neudreh. Eine abgeschlossene Filmmaterial-Versicherung deckt diese Schäden ab.

Filmgeräte-Versicherung: Anlagen und Geräte der Medientechnik, wie z.B. Film- und Videogeräte, Filmtongeräte einschließlich Zubehör und Verpackung für den Transport werden durch eine Filmgeräte-Versicherung abgesichert.

Filmausfallversicherungen: Es handelt sich um eine Personenausfall-Versicherung. Fällt zum Beispiel ein Hauptdarsteller plötzlich bei den Dreharbeiten aus, können Schäden durch Unterbrechung oder Abbruch entstehen. Hierfür kann eine Filmversicherung abgeschlossen werden.

Requisiten-Versicherung: Diese Versicherung umfasst im Film verwendete eigene und fremde Gegenstände wie bewegliche Bauten und Materialien, Kostüme, Utensilien und Materialien für Masken, Privatgarderoben der beteiligten Personen sowie Tiere und Pflanzen, soweit der Versicherungsnehmer für sie die Gefahr trägt.

Produktionskassen-Versicherung: Bei Dreharbeiten ist es erforderlich, Zahlungsmittel, wie Bargeld und Schecks, mitzuführen. Sind sie bei großen Produktionen hoch, kann die Produktionskasse gegen Beschädigung, Zerstörung oder Verlust versichert werden.

Die Filmproduktion sollte die Risiken der jeweiligen Produktion abschätzen können und für eine entsprechende Absicherung sorgen.