Musikrechte

Musik ist auch im Unternehmensfilm ein unverzichtbarer gestalterischer Bestandteil. Wird der richtige Ton getroffen, werden Bildaussagen und Stimmungen intensiviert. Der Ausdruck des Filmes vollendet sich immer erst bei der Mischung von Geräuschen, Kommentar, Soundeffekten und Musik.

Für die Musik im Unternehmensfilm bieten zahlreiche Musikverlage Titel an. Vom kleineren Verlag mit einfach instrumentierter Hintergrundmusik bis zum international tätigen Verlag mit einem großen Musikrepertoire bis hin zu orchestraler Instrumentierung, die sich an Spielfilmproduktionen orientieren, reicht das Angebot.

Grundsätzlich muss jedes verwendete Musikstück der GEMA gemeldet werden. Dabei wird GEMA-freie und GEMA-pflichtige Musik unterschieden.

"Basis aller Verträge im Verlag ist der Musikverlagsvertrag, der als Austauschvertrag beiden Seiten, sowohl dem Verlag als auch dem Urheber, Haupt- und Nebenleistungspflichten auferlegt. Dies gestaltet sich häufig in der Form, dass der Urheber dazu verpflichtet wird, ein fertiges, druckreifes musikalisches Werk abzuliefern und seine Verwertungs- und Nutzungsrechte nach dem UrhG an den Verlag zur Wahrnehmung zu übertragen. Der Verlag ist verpflichtet, das Werk zu veröffentlichen. Dies bedeutet nach § 6 des UrhG die Zugänglichmachung des Werkes gegenüber einer unbestimmten Öffentlichkeit. Der Verlag ist verpflichtet, das Werk bestmöglich zu verwerten und die daraus resultierenden Einnahmen ordnungs- und vertragsgemäß abzurechnen. Im Regelfall sind Urheber und Verlag Mitglieder der GEMA oder der jeweiligen national zuständigen Verwertungsgesellschaft. Rechte gemäß §§ 16-22 des Urheberrechtsgesetzes UrhG werden so zunächst von den Verwertungsgesellschaften wahrgenommen." (Quelle: de.wikipedia.org/wiki/Musikverlag#Musikverlagsvertrag, 11.01.2017)