Die besondere Filmsprache

Die Stärken von Film liegen in seiner eigenen Art Geschichten zu erzählen. Auch im Unternehmensfilm. Eine gute Geschichte, ungewohnte Blickwinkel, neue Sichtweisen und Aspekte – bewegen, berühren, begeistern.

Das gelingt nur mit dem Mut zum Außergewöhnlichen. Die Kreativen sind ständig auf der Suche nach Ideen und tauschen sich auf Festivals oder Workshops über die neuesten Strömungen im Filmemachen aus. Wenn Sie als Verantwortlicher wenige Berührungspunkte mit Film hatten, ist es ungewohnt, ein Drehbuch zu lesen, es zu interpretieren, Worte zu Bildern im Kopf werden zu lassen. Denn das besondere an Film ist seine Vielschichtigkeit und es braucht mitunter eine „Übersetzungshilfe“ von der Filmproduktion. Lassen Sie sich den Film vom Anbieter vor Augen führen und erklären, lassen Sie sich Beispiele zeigen und verständlich erläutern, wie Ihr Film aussehen soll.

Beispiel: Sie sind Hersteller von Kaffeevollautomaten und möchten eine neue Gerätegeneration vorstellen. Naheliegend wäre, die Kamera vor den Kaffeevollautomaten zu positionieren und den Ablauf einer Kaffeezubereitung abzufilmen. Ein Kommentar würde dann die Besonderheiten und Neuigkeiten erläutern.

Doch Film hat eigene Erzählformen. Im Drehbuch könnte als Filmidee stehen: „In einer Kamerafahrt werden die Bedienelemente der Kaffeemaschine in Naheinstellungen nacheinander inszeniert. Analog zu den einzelnen Innovationen werden animierte Informationsgrafiken eingefügt. Sie greifen die Kamerabewegung auf und „ankern“ an dem Bedienelement. In Form von Schaubildern oder Icons stellen sie die Vorteile und Besonderheiten der jeweiligen Funktionen bildhaft und eingängig dar … “